Wie einen 3. Weltkrieg verhindern?

Gedanken zu einem sehr interessanten Gespräch zwischen dem US-Politikwissenschaftler John J. Mearsheimer und seinem russischen Fachkollegen Sergey Karaganov, wie wir einen 3. Weltkrieg verhindern können.

John J. Mearsheimer und Sergey Karaganov versuchen, diese Frage zu beantworten mit Blick auf die Geschichte der Kriege und auf das gegenwärtige Verhältnis der weltweiten Großmächte zueinander, das sich immer mehr in Richtung Multipolarität verschiebt.

Sergey zufolge werde Europa immer unbedeutender im politischen Weltgeschehen, explizite Deutschland, das immerhin verantwortlich sei für den ersten und zweiten Weltkrieg.

Deswegen und auch wegen der jetzigen Gefahr seiner militärischen Wiederauferstehung im Zuge der Vertreibung aus dem US-militärischen Schutzschirm müsse Deutschland zur Seite geschoben werden, damit es nicht mehr gefährlich werde.

John J. Mearsheimer entgegnet: Eine Bagatellisierung Europas oder das Beiseiteschieben Deutschlands sei unangemessen. Immerhin spiele Europa mit Deutschland als Nachbar Russlands noch eine bedeutende Rolle, so wichtig China, Indien, Indonesien, Persien, die Türkei usw. in Zukunft auch werden dürften.

Sergey jedoch befürchtet im heutigen Deutschland wieder eine Gefahr für den Weltfrieden, weil ungebildete und dumme Politiker hierzulande am Werke seien, die zu völlig unsinnigen Entscheidungen neigten.

Dem kann ich nur beipflichten!

Die nukleare Abschreckung, so Sergey, die im kalten Krieg so gut funktioniert habe, müsse wiederbelebt werden, damit nicht die gesamte Menschheit im nuklearen Holocaust ausgelöscht werde.

Nur, lieber Sergey, wie Du selbst bereits, bezogen auf Europa und Deutschland, angeprangert hast, würden die Politiker hierzulande immer ungebildeter und dümmer!

Kein Wunder! So geschichtsvergessen kann nur jemand sein, dem wie Dagobert Duck die Dollarnoten in den Augen die Weitsicht versperren und sein Einfühlungsvermögen in die Greuel des Krieges dem eines Roboters gleichkommt.

Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen!

Jean Jaurès

Zudem: Wäre unsere jetzige Regierung im kalten Krieg am Ruder gewesen, hätte sie nicht das bewirken können, was den viel klügeren Politikern wie Kennedy, Chruschtschow, Willy Brandt, Egon Bahr, Helmut Schmidt oder Gorbatschow gelungen war: nämlich das atomare Patt derart virtuos zu schaukeln, dass eine friedliche Beilegung des kalten Krieges möglich war. Nämlich nicht nur durch atomare Abschreckung, sondern auch und vor allen Dingen durch eine Politik der Annäherung und Entspannung mittels Gesprächen und Verhandlungen, so wie das vor allen Dingen Willy Brandt und Gorbatschow vorangetrieben haben.

Im Gegensatz dazu sind Merz und Co, diese Blackrock-Kriegsgewinnler, und da gebe ich Dir recht, lieber Sergey, eine riesengroße Gefahr für den Weltfrieden! Jedoch mit ihnen eine Politik der Abschreckung zu riskieren wie im kalten Krieg? Dazu braucht es klügere, weniger befangene und korrupte Politiker, wie oben bereits ausgeführt.

Hier hilft nur noch: Verhandeln, Verhandeln und nochmals: Verhandeln!

Alle Deutschen, die auch nur noch einen kleinen Funken Lebenswillen in sich verspüren, müssten jetzt in Scharen auf die Straße gehen, was immer mehr auch der Fall ist, und sämtliche sozialen Medien und Plattformen bespielen, um Rot-Schwarz, aber mindestens den Merz, aus der Regierung zu jagen, eine Regierung, die noch kriegstreiberischer ist als die vorangegangene Ampel, weil sie mit Merz den 3. Weltkrieg beschwört und damit vorbereitet!

Charlotte Ullmann
Frankfurt am 22.6.2026

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