Zur Einnerung: Am 3. Adventswochenende 2024 fand ein „Anti-kolonialistischer Friedensweihnachtsmarkt“ der Evangelischen Michaelsgemeinde in Darmstadt statt. Einen Tag danach trat Claudia Detsch, eine Redaktuerin der BILD-Zeitung, eine Pressekampagne los und veröffentlichte am 17. und 19. Dezember 2024 zwei verleumderische Artikel betitelt mit: „Antisemitismus in Darmstadt: Judenhass auf dem Kirchenweihnachtsmarkt„ und „Kripo jagt Judenhasser vom Kirchen-Weihnachtsmarkt.“ Mit den Veranstaltern hat sie selbst nicht gesprochen. Allein auf Basis von Hörensagen und damit unter Verstoß der Redakteurin Claudia Desch gegen die Regeln von professionellem und fairem Journalismus gerierte sie somit eine Vorverurteilung der Veranstalter, die zu deren Verfolgung durch die Staatsanwaltschaft und zu Morddrohungen gegen den Pfarrer führte. Dafür sollte sie selbst zur Rechenschaft gezogen werden und nicht der Veranstalter.
Dieser Fall offenbart einmal mehr den mittlerweile weitverbreiteten Wirkmechanismus: Den Vorwurf des Antisemitismus als Waffe gegen diejenigen zu missbrauchen, die sich für den Schutz der palästinensischen Bevölkerung und gegen den Genozid im Gazastreifen einsetzen. Wer sich solidarisch mit dem Veranstalter erklären möchte, kann dazu diese Petition unterzeichnen.

