Kategorie: »FFG« Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V.

Frankfurter Ostermarsch

📆 Mo., 6. Apr. ’26

📌 Frankfurt ‌am Main
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Frankfurter Ostermarsch 2026

finale Fassung vom 12.2.26 – Friedens- und Zukunftswerkstatt e. V.

Für 2026 ergeben sich für Friedensaktivitäten vielfältige Herausforderungen:

Innenpolitische Herausforderungen aus friedenspolitischer Sicht sind für uns:

  • Der Niedergang der öffentlichen Daseinsvorsorge und der geplante Rückbau des Sozialstaates zugunsten der militärischen Aufrüstung betrifft unmittelbar große Teile der Bevölkerung und muss im engen Zusammenhang gesehen werden.
  • Die Militarisierung von Bildungs- und Gesundheitswesen schreitet voran und provoziert immer mehr Widerstand bei Beschäftigten.
  • Die Reaktivierung der „Wehrpflicht“ und eine Einführung von Zwangsdiensten stößt auf großen Widerstand in der Jugend.
  • Die zunehmende Repression gegen friedenspolitische Aktionen und Aktivisten sowie gegen kritische Publizisten eskaliert bis hin unter Verletzung elementarer Menschenrechte durch EU-Sanktionen.

Internationale Solidarität ist vor allem in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet angesichts der multi-ethnischen Bevölkerungsstruktur ein beherrschendes Thema. Die weltweiten Konfliktherde sind kaum noch überschaubar und können von uns nur anhand direkt vorhandener Betroffenheit von ethnischen Communities benannt werden:

  • Palästina mit fortgesetztem Genozid im Gazastreifen und Siedlerterror im Westjordanland
  • Venezuela als Protest gegen die US-Aggression
  • Kurdische Regionen in Syrien als Protest gegen andauernden Terror seitens der Machthaber in Syrien und der Türkei
  • Iran mit massenhaften Protest gegen Repression des herrschenden Regimes bei gleichzeitig vorhandener, kontraproduktiver Einmischung von Außen

Eine Schlüsselrolle der deutschen Politik ergibt sich bei folgenden Themen:

  • Die geplante Stationierung von US-Mittelstreckenraketen mit potenziell atomaren Bewaffnung im Herbst dieses Jahres stellt für uns alle eine existenzielle Bedrohung dar, die unseren massiven Widerstand erfordert.
  • Der Ukrainekrieg wird immer brutaler und dessen Beendigung erfordert die Bereitschaft der europäischen NATO-Staaten zu diplomatischen Kompromissen und Bereitschaft für eine dauerhafte Friedenslösung unter Berücksichtigung der Sicherheitsinteressen aller Beteiligten.
  • Die Probleme von Umwelt- und Klimaschutz werden sowohl regional wie auch global immer gravierender. Statt notwendige Ressourcen für den Klimaschutz einzusetzen, soll Deutschland Europas führende Militärmacht werden.
  • Für das Ende des Geonzid an den Palästinensern wäre eindeutige Kritik aus Deutschland gegenüber Israel auch ein wahres Bekenntnis zu den Lehren aus der deutschen Geschichte.

Beim diesjährigen Ostermarsch wollen wir mit der ganzen Bandbreite friedenspolitischer Aktivitäten und spezifischen Forderungen an die Bundesregierung präsent sein, um damit auch große Teile der Bevölkerung für ihre elementaren Interessen zu sensibilisieren und mobilisieren.

Wir fordern:

  • Friedensfähig statt erstschlagfähig: Keine Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen mit Wiesbaden als Einsatzzentrale! Abzug aller Mittelstreckenwaffen aus ganz Europa! Für eine neue internationale Sicherheitsarchitektur!
  • Für Abrüstung statt Sozialabbau: Kein Ruin der öffentlichen Daseins­vorsorge und des Sozialstaates durch exzessive Rüstungsausgaben!
  • Für Diplomatie statt Militarisierung: Das Friedensgebot von Grundgesetz und Hessischer Verfassung zugrunde legen statt „Wehrpflicht“, Repression und Kriegsvorbereitung! Für diplomatische Initiativen Deutschlands zur Beendigung des Ukrainekrieges! Unterstützung für die Menschen, die sich der Kriegsmaschinerie verweigern und Widerstand leisten!
  • Für sozial-ökologischen Umbau statt Rüstungsindustrie:
    Straßenbahnen statt Panzer! Keine Waffenexporte in Kriegsgebiete!
  • Für Internationale Solidarität und Völkerrecht: Stopp des Genozids an den Palästinensern! Solidarität mit der Bevölkerung aller Länder, die von Aggressionen betroffen sind!

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

Beim diesjährigen Ostermarsch am Ostermontag, 6. April 2026 in Frankfurt wollen wir mit der ganzen Bandbreite friedenspolitischer Aktivitäten und spezifischen Forderungen an die Bundesregierung präsent sein, um damit auch große Teile der Bevölkerung für ihre elementaren Interessen zu sensibilisieren und mobilisieren.

Wir fordern:
· Friedensfähig statt erstschlagfähig: Keine Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen mit Wiesbaden als Einsatzzentrale! Abzug aller Mittelstreckenwaffen aus ganz Europa! Für eine neue internationale Sicherheitsarchitektur!
· Für Abrüstung statt Sozialabbau: Kein Ruin der öffentlichen Daseins­vorsorge und des Sozialstaates durch exzessive Rüstungsausgaben!
· Für Diplomatie statt Militarisierung: Das Friedensgebot von Grundgesetz und Hessischer Verfassung zugrunde legen statt „Wehrpflicht“, Repression und Kriegsvorbereitung! Für diplomatische Initiativen Deutschlands zur Beendigung des Ukrainekrieges! Unterstützung für die Menschen, die sich der Kriegsmaschinerie verweigern und Widerstand leisten!
· Für sozial-ökologischen Umbau statt Rüstungsindustrie:
Straßenbahnen statt Panzer! Keine Waffenexporte in Kriegsgebiete!
· Für Internationale Solidarität und Völkerrecht: Stopp des Genozids an den Palästinensern! Solidarität mit der Bevölkerung aller Länder, die von Aggressionen betroffen sind!

Siehe auch: https://frieden-und-zukunft.de/ostermarsch-2026/

Der diesjährige Ostermarsch soll vor allem über die verschiedenen E-Mail-Verteiler und als Massenflugblatt erscheinen und von Organisationen und Initiativen aber auch von vielen Menschen aus der Friedensbewegung unterschrieben und unterstützt werden.

Diesen Ostermarsch-Flyer bitten wir zu unterstützen und zu verbreiten.

Der Ostermarsch wird durch Spenden finanziert: Bitte unterstützt diesen Aufruf und beteiligt euch mit einer Spende an der Finanzierung (Mindestbeitrag 10,- €, Organisationen und Initiativen 20,- €). Den Betrag bitte überweisen auf das Konto der Friedens- und Zukunftswerkstatt bei der Frankfurter Sparkasse, IBAN DE20 5005 0201 0200 0813 90 – BIC: HELADEF1822 – Stichwort: Ostermarsch

Name Vorname PLZ, Ort E-Mail-Adresse Betrag

Ostermarschbüro c/o Gewerkschaftshaus,
W.-Leuschner-Straße 69-77, 60329 Frankfurt am Main
Tel.: 069/242499 50, Fax: 069/242499 51

Wir bitten um Rückmeldung und die Unterstützung des Frankfurter Ostermarsches (von Personen und Organisationen)

Zur weiteren Planung unserer Aktivitäten möchten wir euch zu unserer nächsten Beratung einladen.
Frankfurter Friedensversammlung am
Freitag, 20. März 2026, um 18:00 Uhr
wieder im Frankfurter Gewerkschaftshaus, Willi-Richter-Saal

Auch Frieden kostet Geld – unsere Arbeit wird durch Spenden finanziert:
Konto der Friedens- und Zukunftswerkstatt, bei der Frankfurter Sparkasse, IBAN DE20 5005 0201 0200 0813 90 – BIC: HELADEF1822

Mit friedlichen Grüßen
Willi van Ooyen und Karl-Heinz Peil
Friedens- und Zukunftswerkstatt e. V.
c/o Frankfurter Gewerkschaftshaus
Wilhelm-Leuschner-Str. 69 – 77
60329 Frankfurt am Main
Tel.: 069 24 24 99.50
Fax: 069 24 24 99.51

frieden-und-zukunft@t-online.de

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