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Buchhinweis

  • Perkins: Bekenntnisse eines Economic Hit Man

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    John Perkins weiß, wovon er spricht. Er war ein Economic Hit Man. Im Auftrag von Großkonzernen hat der Wirtschaftskiller weltweit Länder zu überdimensionierten Investitionen bewegt, verbunden mit Großkrediten und Auftragsvergabe an amerikanische Unternehmen. Die einkalkulierte Verschuldung gab der US-Regierung ein Druckmittel, um politisch-ökonomische Eigeninteressen im Land durchzusetzen. Perkins Geschichte dokumentiert die Skrupellosigkeit von Wirtschaftskillern, die ihre betrügerischen Methoden perfektionieren und selbst vor Mord nicht zurückschrecken.


    Diese Publikation ist ein absolutes Muss für alle, die wirklich bis ins Detail verstehen möchten, was Jan Veil meint, wenn er – mit Blick auf „das Imperium“ bzw. auf das von diesem gerade seit den 1980ern zunehmend radikaler ausgestalteten Wirtschafts- und Finanzsystem – u.a. ausführt:

     'Wettbewerb' nach Fairness klingt
     rechtsstaat-, demokratie-bedingt
     Doch fair, das war er bisher nie real
     schon gar nicht, so gar nicht international
     […]
     Wer immer nur auf 'Wachstum' setzt
     und bloß auf’s eigene zumal
     wie man’s schon kennt: markt-radikal
     und schwäch're Länder – schlau vernetzt – bis ins Jetzt –
     mit Schulden in die Armut hetzt
     and're Volkswirtschaften schlicht zersetzt
     der schreckt am End' auch nicht zurück
     vor Fake News und Kriegspolitik

    Denn bei Perkins handelt es sich um einen der wichtigsten Whistleblower hinsichtlich der wahren Hintergründe weltentscheidender Strategien, Entwicklungen und Ereignisse vornehmlich seit den 1960er Jahren – von der Bedeutung her vergleichbar mit Julian Assange, Edward Snowdon oder Dr. Steve Martin.

  • Hofbauer: Aller Rechte beraubt

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    Seit einigen Jahren greift die Europäische Union zu einem Instrument, das die Fundamente des Rechtsstaats infrage stellt: Sanktionen gegen Personen und Organisationen, verhängt ohne Gerichtsverfahren, Anhörung oder Verteidigung. Tausende Menschen landen auf schwarzen Listen, ihre Vermögen werden eingezogen und ihre Bewegungsfreiheit beschränkt.

    Hannes Hofbauer untersucht die politischen, juristischen und historischen Dimensionen dieser Entwicklung. Er zeigt, wie sich die EU-Behörden seit 2014 – als Mittel im Kampf gegen Moskau – Kompetenzen angeeignet haben, die sie zum Ankläger und Richter in Personalunion machen. Solange sich die Sanktionen gegen russische und ukrainische Staatsbürger richten, mag deren schiere Existenz nicht bedroht sein. Seit 2022 und verstärkt seit dem 20. Mai 2025 werden jedoch auch EU-Bürger sanktioniert und damit all ihrer Rechte beraubt. Selbst die Hilfeleistung durch Angehörige oder Freunde steht unter Strafe.

    Die neue Sanktionspolitik erinnert an vormoderne Strafregime. Der Autor geht deshalb zurück in die Geschichte und erinnert an Repressionsmaßnahmen wie die mittelalterliche Verbannung oder die Reichsacht, der z. B. Martin Luther ausgesetzt war. Im 19. Jahrhundert kam die Ausbürgerung als Strafe in Mode; sie erreichte im Nationalsozialismus ihren Höhepunkt. Heutige Terror- und Sanktionslisten fanden erst im 21. Jahrhundert massenhafte Verwendung durch die USA, die UNO und die EU.

    Anhand konkreter Fälle – darunter drei Deutsche, die auf EU-Listen gelandet sind – zeigt Hofbauer, wie schnell politische Abweichung zur materiellen Vernichtung und zum gesellschaftlichen Ausschluss führen kann.

    „Aller Rechte beraubt“ ist eine präzise Analyse einer stillen Machtverschiebung: von der Gewaltenteilung zum Ausnahmezustand.

    Promedia 2026. 224 S. 14,8 x 21. brosch.

    Print: € 22,00. ISBN: 978-3-85371-556-7.
    E-Book: € 17,99. ISBN: 978-3-85371-938-1.

    Der Autor

    Hannes Hofbauer, geboren 1955 in Wien, Studium der Wirtschafts- und Sozialgeschichte; Publizist und Verleger. Von ihm erschienen u. a.: „Verordnete Wahrheit, bestrafte Gesinnung. Rechtsprechung als politisches Instrument“, „Feindbild Russland. Geschichte einer Dämonisierung“ und „Im Wirtschaftskrieg. Die Sanktionspolitik des Westens und ihre Folgen. Das Beispiel Russland“.

  • Barucker: Corona-Protokolle

    Barucker: Corona-Protokolle

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    Ein Buch für alle, die die Corona-Jahre besser verstehen wollen – fundiert, vielstimmig und mit dem Anspruch, Aufklärung und Verständigung zu ermöglichen.

    Wie unabhängig war das RKI wirklich? Welche wissenschaftlichen Einschätzungen wurden ignoriert – und warum?

    Dieser brisante Sammelband gewährt erstmals tiefe Einblicke in die lange unter Verschluss gehaltenen Protokolle des COVID-19-­Krisenstabs am Robert-Koch-­Institut. Die Autoren rekonstruieren den wissenschaftlichen Kenntnisstand während des Corona-Geschehens. Dabei wird offensichtlich, wie politische Inte­r­essen „Die Wissenschaft“ über­lagerten – und was das für die freiheitlich-demokratische Grundordnung bedeutet.

    Mit Beiträgen von
    Aya Velázquez / Bastian Barucker / Paul Schreyer / Philippe Debionne / Frauke Rostalski / Ruth Schneeberger / Wolfgang Kubicki / Elke Bodderas / Volker Boehme-Neßler / Oliver Hirsch / Kai Kisielinski / Franziska Meyer-Hesselbarth / Sebastian Lucenti / Svenja Flaßpöhler / Elisa Hoven / Juli Zeh / Valeria Petkova / Alexander Konietzky / Sabine C. Stebel

  • Häring: Wahrheitskomplex

    Häring: Wahrheitskomplex

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    Vermeintlich unabhängige Nichtregierungsorganisationen überwachen in Echtzeit alles, was online geschrieben, gesagt oder veröffentlicht wird. Das Ziel: Die Verbreitung von Desinformation verhindern und opportune Wahrheiten vervielfältigen. Dabei schrecken sie auch vor Verleumdungskampagnen und der sozialen Vernichtung kritischer Stimmen nicht zurück. Erstmals legt Norbert Häring den „Wahrheitskomplex“ in seinem ganzen Ausmaß offen: als ein größtenteils staatlich finanziertes, zentral gesteuertes und digital hochgerüstetes Netzwerk, das das tut, was der demokratische Staat selbst nicht darf: Zensur, Propaganda, Diffamierung und politische Einflussnahme. Dabei brauchen wir statt Stummschaltung des konkurrierenden Lagers vor allem eines: eine politische Auseinandersetzung mit offenem Visier.

  • Leyhausen: Corona-Gesellschaft

    Leyhausen: Corona-Gesellschaft

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    Ein Teil der hier versammelten Texte der Germanistin Katja Leyhausen entstanden als Redebeiträge für Demonstrationen gegen die Corona-Politik. Sie sind ergänzt durch vertiefte Erkundungen, die im „1bis19 – Magazin für demokratische Kultur“ veröffentlicht wurden. Sie sind politisch, aber keine üblichen Demonstrationsreden. Sie sind analytisch, aber nicht wissenschaftlich. Sie sollten unterhaltsam sein, aber nicht feuilletonistisch. Vor allem zeigen sie, dass es sich lohnt, Sprachmanipulationen wahrzunehmen und sich seine eigene Sprache nicht nehmen zu lassen.

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