John Perkins weiß, wovon er spricht. Er war ein Economic Hit Man. Im Auftrag von Großkonzernen hat der Wirtschaftskiller weltweit Länder zu überdimensionierten Investitionen bewegt, verbunden mit Großkrediten und Auftragsvergabe an amerikanische Unternehmen. Die einkalkulierte Verschuldung gab der US-Regierung ein Druckmittel, um politisch-ökonomische Eigeninteressen im Land durchzusetzen. Perkins Geschichte dokumentiert die Skrupellosigkeit von Wirtschaftskillern, die ihre betrügerischen Methoden perfektionieren und selbst vor Mord nicht zurückschrecken.
Diese Publikation ist ein absolutes Muss für alle, die wirklich bis ins Detail verstehen möchten, was Jan Veil meint, wenn er – mit Blick auf „das Imperium“ bzw. auf das von diesem gerade seit den 1980ern zunehmend radikaler ausgestalteten Wirtschafts- und Finanzsystem – u.a. ausführt:
'Wettbewerb' nach Fairness klingt rechtsstaat-, demokratie-bedingt Doch fair, das war er bisher nie real schon gar nicht, so gar nicht international […] Wer immer nur auf 'Wachstum' setzt und bloß auf’s eigene zumal wie man’s schon kennt: markt-radikal und schwäch're Länder – schlau vernetzt – bis ins Jetzt – mit Schulden in die Armut hetzt and're Volkswirtschaften schlicht zersetzt der schreckt am End' auch nicht zurück vor Fake News und Kriegspolitik
Denn bei Perkins handelt es sich um einen der wichtigsten Whistleblower hinsichtlich der wahren Hintergründe weltentscheidender Strategien, Entwicklungen und Ereignisse vornehmlich seit den 1960er Jahren – von der Bedeutung her vergleichbar mit Julian Assange, Edward Snowdon oder Dr. Steve Martin.



